DB-Notfallmanager unterrichtet Feuerwehren an ICE-Neubaustrecke bei Erfurt

Am Samstag, den 20. Februar 2016 dürfte so mancher Einwohner große Augen bekommen haben, als sich eine Kolonne aus fast 30 Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren durch die Nordkreis Gemeinden des Weimarer Landes zog.

Unter ihnen befanden sich neben den Feuerwehren des Nordkreises, Notfallseelsorger von Johannitern und Deutschem Roten Kreuz, der  Katastrophenschutzzug-Einsatzzug 1 und Vertreter des Amtes für Brand-/ Katastrophenschutz, Rettungsdienst aus Apolda.

Das Ziel der 170 Einsatzkräfte war die Begehung und Abfahrung eines Teilstückes der neuen ICE-Strecke Erfurt-Leipzig/Halle. Unter der Leitung eines Notfallmanagers wurden wichtige Fakten und Daten zur derzeit modernsten ICE-Strecke Europas genannt.

Außerdem wurde den Kameraden und Kameradinnen erläutert, wie das Einsatzschema abläuft, wenn es zum Ernstfall kommen sollte. Diesbezüglich wurden auch noch einmal Veranstaltungen im kleineren Rahmen angeboten und auf Schulungen in der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Bad Köstritz hingewiesen.

Die neue ICE-Strecke Erfurt–Leipzig/Halle ist für Spitzengeschwindigkeiten von 300 km/h ausgelegt und wird derzeit von 5 Zügen pro Stunde befahren. Die Strecke ist auch für Güterzüge und Gefahrgut ausgelegt. Eine absolute Neuheit ist die signallose Betreibung der Gleisanlage. Zudem wurden die Schienen auf gummimatten-gefederten Betonplatten verbaut und sind auch durch Witterungsverhältnisse nicht mehr veränderbar. –jw

Beteiligte Feuerwehren:

Wohlsborn, Sachsenhausen, Großobringen, Heichelheim, Ettersburg, Krautheim/Haindorf, Schwerstedt, Ramsla, Berlstedt, Hottelstedt, Ballstedt, Neumark, Vippachedelhausen, Thalborn, Blankenhain, Buttelstedt, Bad Sulza, Moorental und Mellingen

 

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