Jäger entkommen Feuertod bei Brand einer Waldhütte

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kranichfeld und Hohenfelden wurden am 17. Dezember 2016 gegen 2.31 Uhr zu einer brennenden Waldhütte zwischen Kranichfeld und Hohenfelden (Kreis Weimarer Land) alarmiert.

Großes Glück hatten zwei Jäger, die nur knapp dem möglichen Feuertod entgangen sind. Sie bemerkten Feuer in ihrer Hütte, die mitten im Wald zwischen Kranichfeld und dem Stausee Hohenfelden stand. Ihnen blieb gerade noch Zeit sich ins Freie zu retten und die Feuerwehr zu alarmieren, dann stand ihr Holzhäuschen auch schon in Vollbrand. Damit die Feuerwehr den Ort besser finden konnten, machte sich ein Jäger an der Waldwegeinfahrt, von der Landstraße 1052 kommend, bemerkbar und lotste die Floriansjünger zum Einsatzort.

Dort angekommen lag auch schon das nächste Problem auf der Hand – die Löschwasserversorgung. Mitten im Wald gab es keine Möglichkeit an Wasser zu gelangen. Deshalb alarmierte die Rettungsleitstelle umgehend die Wehren Bad Berka und Blankenhain mit ihren Tanklöschfahrzeugen nach, so dass vor Ort ein Pendelverkehr eingerichtet werden konnte.

Retten konnten die Einsatzkräfte das Häuschen aber auch nicht mehr, nur das Auseinanderziehen der verkohlten Reste und das Ablöschen war noch möglich. Einsatzleiter Jörg Deubert war froh, dass es mit Temperaturen um die -5°C recht kalt war, denn so war die Gefahr geringer, dass das Feuer auf den dichten Wald, um das Häuschen übergriff. „Wenn wir dieses Feuer im Sommer gehabt hätten, hätte das Feuer auf den Wald übergegriffen“, so Deubert. Gut dreieinhalb Stunden hatten die Wehren mit den Löscharbeiten zu tun, bevor sie wieder abrücken konnten. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben, sie muss jetzt herausfinden, was das Feuer ausgelöst hat.

Kräfte im Einsatz: Freiwillige Feuerwehren Kranichfeld, Hohenfelden, Bad Berka und Blankenhain, Polizei

« von 10 »

Beitrag teilen: