Feuerwehr musste Dachstuhlbrand in Weimar löschen

Die Berufsfeuerwehr Weimar und die Freiwillige Feuerwehr Weimar-Mitte wurden in der Neujahrsnacht gegen 0.31 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Carl-von-Ossietzky-Straße (Stadt Weimar) alarmiert.

Im Dachbereich eines Mehrfamilienhauses kam es zu einem Brand. Mittels Drehleiter wurden einige Ziegel des Daches abgenommen, um an den Brandherd zu gelangen. Mit einem C-Strahlrohr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend wurde der Dachbereich mehrfach mit einer Wärmebildkamera überprüft und einzelne Restglutnester abgelöscht.

Die Bewohner des Wohnhauses blieben unverletzt. Sie verließen das Gebäude bereits eigenständig vor dem Eintreffen der Feuerwehren. Eine im Dachgeschoss befindliche Wohnung wurden durch die Feuerwehr mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Nach Beendigung der Löschmaßnahmen konnten alle Bewohner in ihre Wohnung zurückkehren.

Aufgrund der frostigen Temperaturen von bis zu – 6° Celsius gefror das Löschwasser der Feuerwehr auf der Straße. Es bildete sich eine Eisschicht, die von den Einsatzkräften mit Salz abgestreut werden musste.

Während der Löschmaßnahmen stand ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Weimar zur Absicherung bereit. Die Freiwilligen Feuerwehren Weimar-Ehringsdorf und Taubach übernahmen die Stadtbereitschaft.

Die Polizeiinspektion Weimar und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen könnte eine Rakete den Brand ausgelöst haben. Die Höhe des Schadens ihr derzeitig noch nicht bekannt. Aufgrund der Löschmaßnahmen kam es zur Vollsperrung der Carl-von-Ossietzky-Straße.

Kräfte im Einsatz: Berufsfeuerwehr Weimar, Freiwillige Feuerwehre Weimar-Mitte, Einsatzleitdienst Feuerwehr Weimar, Polizeiinspektion Weimar, Thüringer Bereitschaftspolizei, Kriminalpolizei, Rettungswagen

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