Jor­da­ni­er sticht mit Messer auf 17-jährigen Syrer in Weimar ein

Am 18. März 2017 gegen 17.15 Uhr gerieten aus bislang ungeklärter Ursache auf dem Goetheplatz in Weimar ein 17-jähriger Mann aus Syrien und ein 23- jähriger Mann aus Jordanien in Streit. Im weiteren Verlauf packte der Ältere den Jüngeren am Kragen. Der junge Syrer wehrte sich dagegen durch einen Kopfstoß und flüchtete hinter das „Mon Ami“.

Der Angreifer folgte dem Mann und schlug weiter auf ihn ein. Während der Auseinandersetzung zog der Jordanier ein mitgeführtes Messer und stach auf den Syrer ein. Dieser wurde dadurch im Bein und Rückenbereich sowie im Gesicht schwer verletzt. Der Angreifer flüchtete nach der Tat, stellte sich aber kurz darauf bei der Polizeiinspektion Weimar.

Bei der Auseinandersetzung wurde der Angreifer selbst im Gesicht und an der linken Hand verletzt. Der 17-jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Der 23-jährige wurde vorläufig festgenommen und anschließend ebenfalls ärztlich behandelt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Erfurt musste der Täter später aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden. Die Ermittlungen zu den genauen Tatumständen wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen. Während des Einsatzgeschehens waren sämtliche verfügbaren Streifen der Polizeiinspektion Weimar im Einsatz.

In dieser Woche wurde bereits ein 18-Jähriger in Weimar-West von einem Angriff durch Messer tödlich verletzt (wir berichteten). Am selben Tag, fast zu gleichen Zeit, wollte ein Mann seiner Familie, auch in Weimar, etwas antun (wir berichteten). Die Meldungen reißen momentan nicht ab. Die Polizeikräfte sind im Dauereinsatz.

« von 16 »

19.03.2017 / Polizeiinspektion Weimar / fp

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