Rund 600 „Querdenker“ trotz Demo-Verbot in Erfurt: Polizei und Journalisten bedroht

Trotz eines Verbotes kamen heute zirka 600 Querdenker auf dem Domplatz nach Erfurt, um zu demonstrieren. Die Polizei forderte die Teilnehmer auf, den Platz zu verlassen. Diese widersetzten sich der Anweisung und marschierten zunächst über den Domplatz. Anschließend ging es weiter in Richtung Innenstadt.

Hier bildete die Polizei eine Kette und die Querdenker stürmten auf diese zu. Durch diese Aktion kam es nun zu Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und der Polizei. Die Querdenker waren dabei sehr aggressiv gegenüber der Polizei.

Immer wieder kam es zu Übergriffen und einigen Festnahmen. Dabei gab es mehrere verletzte Querdenker. Insgesamt waren 3 Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz.

Nach der mehrmaligen Aufforderung der Polizei, den Domplatz zu verlassen, wurden die Identitäten der Querdenker festgestellt. Auch hierbei waren diese immer wieder aggressiv gegenüber den Beamten. Bereits im Vorfeld stoppte die Polizei mit einem Großaufgebot zwei Reisebusse mit Greizer Kennzeichen in der Weimarischen Straße in Erfurt.

Hier wurde von allen Personen die Identitäten festgestellt und die beiden Busse anschließend unter Polizeibegleitung wieder zurückgeschickt. Die komplette Stimmung unter den Demonstranten war sehr aufgeheizt und aggressiv. Polizisten und Journalisten wurden immer wieder lautstark beschimpft und bedroht.

« von 39 »

Beitrag teilen: