Mit Gas betäubt und ausgeraubt: Gefahrgutzug und Polizei im Großeinsatz

Heute Morgen bemerkte ein polnischer Kleintransporterfahrer auf der Autobahnraststätte Eichelborn-Nord, dass er vermutlich in der letzten Nacht durch unbekannte Täter mit Gas in seinem Fahrzeug betäubt und ausgeraubt wurde.

Die Fahrerscheibe seines Transporter war eingeschlagen und es fehlten laut seiner Aussagen 1.200 Euro Bargeld und persönliche Papiere. Nach dem Eintreffen der Autobahnpolizei klagte er zudem über Unwohlsein und Kopfschmerzen.

Aufgrund der unklaren Lage mit einem Gefahrstoff wurden die zuständigen Freiwilligen Feuerwehren und der Gefahrgutzug des Weimarer Landes alarmiert. Die Feuerwehr sperrte den Bereich weiträumig ab und ging unter schwerem Atemschutz mehrfach mit Gasmessgeräten an und in das Fahrzeug vor, um dieses zu kontrollieren.

Der Transporterfahrer wurde durch den Rettungsdienst vor Ort betreut. Ein Weiterbehandlung in einer Klinik verweigerte er jedoch und verblieb an der Einsatzstelle.

Nachdem durch die Messgeräte der Feuerwehren keine Auffälligkeiten detektiert wurden, gaben die Kameradinnen und Kameraden die Einsatzstelle wieder frei. Die Autobahnpolizeiinspektion und die Kriminalpolizei Erfurt haben ihre Ermittlungen aufgenommen. Dabei wurden umfangreiche Spuren am Fahrzeug gesichert.

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Bericht und Fotos: JKFotografie & TV – Johannes Krey

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