Lastzug-Anhänger mit Spielzeug auf A9 bei Dittersdorf abgebrannt

Am Freitag wurden die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr um 13.32 Uhr auf die A9 zwischen Dittersdorf und Triptis zu einen brennenden Laster alarmiert. Selbst in der 10 Kilometer weit entfernten Kreisstadt Schleiz war die Rauchsäule des Brandes am Kilometer 213 zu sehen.

Als die Einsatzführung am Brandort ankam, stellte sich heraus, dass “nur” der mit Spielzeug beladene Anhänger und die angrenzende Böschung brannte. Offenbar konnte der Fahrer die Zugmaschine noch rechtzeitig vom Anhängefahrzeug trennen.

Die Einsatzführung entschied sich für eine vorübergehende Vollsperrung der Autobahn, da anfangs der Rauch die Sicht behinderte und nicht klar war, aus was die Ladung bestand. Leider ignorierten vier Fahrzeugführer die Vollsperrung wie andere Fahrzeugführer auch, die vermutlich mit dem Wort “Rettungsgasse” nichts anfangen können.

Derzeit prüft die Einsatzführung, ob alle Delikte wegen Gefährdung bzw. Behinderung der Einsatzkräfte zur Anzeige gebracht werden. Sowohl Foto- als auch Videomaterial steht dafür zur Verfügung.

Während zuerst Einsatzkräfte den Brand der Böschung und der angrenzenden Wiese löschten, wurde am Lastzug ein Schwerschaumangriff vorbereitet und durchgeführt. Insgesamt 70 Liter Schaummittel wurden in Verbindung mit fast 4.000 Liter Wasser zur Bekämpfung des Fahrzeugbrandes verbraucht.

Weitere 6.000 Liter Wasser wurden zum Löschen der Böschung, zur Restablöschung des Fahrzeuges sowie zur Straßenreinigung benötigt. Als Ursache für den Brand wird ein technischer Defekt vermutet. Verletzt wurde niemand.

Ein ortsansässiger Abschleppdienst übernahm unmittelbar nach der Brandbekämpfung die Bergung des ausgebrannten Anhängers. Währenddessen rollte schon längst wieder der Verkehr auf der dritten Spur an der Einsatzstelle vorbei.

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Feuerwehr Schleiz / Ronny Schuberth

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