1.000 Personen aus dem Querdenkerspektrum demonstrieren trotz Verbot in Weimar

Am Samstag stand die Polizei in Weimar vor der Aufgabe, das Verbot von drei Versammlungen am Amtsgericht Weimar aus der Querdenkerszene durchzusetzen und gleichzeitig eine Reihe weiterer Versammlungen abzusichern.

Im Laufe des Nachmittags sammelten sich im Umfeld des Amtsgerichts und an weiteren Plätzen in der Weimarer Innenstadt ca. 1.000 Personen, die dem Querdenkerspektrum zuzuordnen waren.

Die Menschenansammlung wurde als verbotene Versammlung eingestuft, von der sich ein erheblicher Teil der Teilnehmer trotz mehrfacher Aufforderung nicht entfernten.

Ein sich daraus entwickelnder Aufzug konnte am Hermann-Brill-Platz gestoppt werden. Hierbei kam es auch zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken. Vereinzelt wurden Polizeibeamte angegriffen.

Von ca. 200 Personen wurde die Identität festgestellt. Entsprechende Verfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungs- und Infektionsschutzgesetz wurden eingeleitet.

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Fotos: JKFotografie & TV – Johannes Krey

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