Schwerverletzter bei Unfällen während Starkregen auf Thüringer Autobahnen

Am Dienstagabend gegen 20:20 Uhr kam ein Pkw auf der A71 zwischen den Anschlussstellen Ilmenau Ost und Ilmenau West in Fahrtrichtung Sangerhausen auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern. Der Mercedes mit der 25-jährigen Fahrerin kam nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte einen Wildzaun und mehrere Leitpfosten. Die 25-Jährige wurde zur medizinischen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wurde mit rund 45.000 Euro beziffert.

Gegen 20:30 Uhr verlor ein 43-Jähriger während seiner Fahrt auf der A4 in Richtung Dresden bei Starkregen die Kontrolle über seinen Mercedes. Zwischen den Anschlussstellen Eisenach West und Eisenach Ost schleuderte der Wagen vom mittleren Fahrstreifen nach rechts in die Leitplanke und wieder nach links in die Betongleitwand.

Dem Fahrer des Mercedes gelang es nach den Kollisionen noch, seinen Pkw auf den Standstreifen zu fahren. An seinem Fahrzeug entstand Schaden in Höhe von 15.000 Euro. Der 43-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt.

Gegen 21:00 Uhr war ein 50-Jähriger mit seinem Jaguar auf der A9 in Richtung Berlin gefahren. Den bisherigen Erkenntnissen zu Folge hatte der Fahrer bei Regen und entsprechend nasser Fahrbahn seine Geschwindigkeit nicht den Straßenverhältnissen angepasst und verlor in einer lang gezogenen Linkskurve in Höhe der Anschlussstelle Schleiz die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Der Jaguar geriet nach rechts auf den Verzögerungsstreifen der Autobahnausfahrt. Der Fahrer habe noch versucht, durch Gegenlenken wieder auf die Fahrbahn zu gelangen. Kurz nach der Ausfahrt kam der Pkw aber erneut nach rechts ab und überschlug sich auf einer Wiese des Verkehrsdreiecks der Anschlussstelle Schleiz.

In einer Baum- und Strauchgruppe stoppte der Pkw nach etwa 100 Metern. Der 50-jährige Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Fotos: Ronny Schuberth

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